Forum Acusticum 2026 

IWK members at the Forum Acusticum 2026
11.09.2026

Unsere Institutsmitglieder Tim-Tarek Grund, Alex Hofmann, Vasileios Chatziioannou, Alex Mayer und Titas Lasickas nahmen am diesjährigen Forum Acusticum 2026 in Graz (8.–12. September) teil. Sie stellten ein breites Spektrum an Forschungsthemen aus der Musikakustik vor, das die Vielfalt ihrer aktuellen Arbeit widerspiegelte. Die Vorträge befassten sich mit der Akustik, den physikalischen Eigenschaften und den Spieltechniken von Musikinstrumenten und reichten von 3D-gedruckten Cello-Stegen und der Modellierung von Streichinstrumenten bis hin zur Tonhöhensteuerung beim vietnamesischen Instrument Đàn Bầu und der Luftströmung in Bassblockflöten.

 
Semesterstart 2026
03.09.2026

Studierende aufgepasst! Besuchen Sie ab Oktober wieder eine unserer zahlreichen Lehrveranstaltungen am Institut für muskalische Akustik — Wiener Klangstil. Wie wäre es z.B. mit dem Kurs Sound-Lab Skills? Diese Lehrveranstaltung vermittelt praxisnahe Fähigkeiten für die Analyse von Musikinstrumenten und deren Spieltechniken. Im folgenden Video erhalten Sie einen kurzen Einblick über die spannenden Inhalte des Kurses. Wir freuen uns schon auf zahlreiche Anmeldungen!

New WWTF Project 

Neues WWTF Projekt: Executable Workflows for Digital Music Research
01.09.2026

Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass das neue Forschungsprojekt "Executable Workflows for Digital Music Research", das von der WWTF im Rahmen der Ausschreibung "Data | Research (DARE)" gefördert wird, heute am Institut für musikalische Akustik – Wiener Klangstil startet. Unter der Leitung von David M. Weigl befasst sich das Projekt mit technischen Herausforderungen, die viele Forscher_innen nach wie vor daran hindern, digitale Methoden in der Musikforschung einzusetzen. Es wird wiederverwendbare, ausführbare Softwarekomponenten für die digitale Musikwissenschaft entwickeln und öffentlich zugänglich machen, wobei auf Workflows aufgebaut wird, die in früheren IWK-Projekten wie TROMPA, Signature Sound Vienna und E-LAUTE entwickelt wurden.

ISMA26 Best Poster Award 

ISMA Best Poster Award
07.07.2026

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass der Preis für das beste Poster beim International Symposium on Musical Acoustics (ISMA26) an Paul Amman für seine Arbeit zum Thema "Lip-Specific Mouthpiece Force in Brass Performance: Effects of Pitch and Intensity in a Note-Synchronised Dataset" verliehen wurde, die er gemeinsam mit Vasileios Chatziioannou, Pascal Nicolay und Roland Willmann verfasst hat. Mit dieser Auszeichnung wurde ein herausragender Beitrag ausgezeichnet, der wissenschaftliche Exzellenz, Originalität und klare Kommunikation vereint.

Psychology of Music 

Neue Publikation im Journal "Psychology of Music"
12.06.2026

Ein neuer Zeitschriftenartikel mit dem Titel "Moving together, feeling together: Body coordination, pupil size, and musical togetherness in classical duo performance", verfasst vom Forschungsteam des Togetherness-Projekts (Laura Bishop, Anna Niemand, Sara D’Amario und Werner Goebl), wurde in der begutachteten Fachzeitschrift "Psychology of Music" veröffentlicht. Die Studie untersuchte die Zusammenhänge zwischen körperlichem Ausdruck, körperlicher Koordination, geistiger Anstrengung und selbstberichteten Erfahrungen musikalischer Verbundenheit bei Sänger_in-Pianist_in-Duos, die klassisches Repertoire aufführten, und zwar vor und nach gemeinsamen Proben.

190th ASA meetingphoto by Joanna Scorese

ASA Meeting Beitrag
02.06.2026

Im Rahmen der 190. Tagung der Acoustical Society of America, die vom 11. bis 15. Mai in Philadelphia stattfand, nahm unser Institutsmitglied Vasileios Chatziioannou nach einer öffentlichen Probe des Philadelphia Orchestra unter der Leitung des Musik- und künstlerischen Direktors Yannick Nézet-Séguin an einer Podiumsdiskussion mit den Orchestermitgliedern teil (zusammen mit Jonas Braasch, Murray Campbell und Dawn Schuette). Außerdem moderierte er eine Session zum Thema "Parameterabschätzung für die Musikakustik" und hielt einen Vortrag über "Modale Parameterabschätzung zur Simulation der Admittanz des Cello-Stegs", den er gemeinsam mit Coline Girard verfasst hat.

Gastvortrag Wiener Klangstil 

Gastvorträge zur Wiener Musizierpraxis an der mdw
29.05.2026

Emeritierter ordentlicher Univ.-Prof. Mag.art. Gregor Widholm (Gründer des IWK) wurde eingeladen, im Rahmen der Lehrveranstaltung Musikinstrumentenakustik im Kontext der Wiener Musizierpraxis drei hochinteressante Gastvorträge über den Wiener Klangstil und die Besonderheiten Wiener Instrumente zu halten. Studierende im Konzertfach der mdw erhielten dabei spannende Einblicke in die charakteristischen Eigenschaften traditioneller Wiener Instrumente – insbesondere der Wiener Pauke, des Wiener Horns und der Wiener Oboe. Die Vorträge vermittelten sowohl historische als auch akustische Aspekte dieser einzigartigen Instrumententradition und zeigten deren Bedeutung für den unverwechselbaren Wiener Klangstil auf.

TENOR Konferenz 

TENOR Konferenzbeiträge von IWK
28.05.2026

Auf dem TENOR International Conference on Technologies for Music Notation and Representation, die vom 21. bis 24. Mai an der mdw in Wien stattfand, gab es zwei Beiträge von unserem Institut. Alex Hofmann präsentierte das Paper "Information embedment in Live-Electronics: Scores, Setups and Performer knowledge" und das Poster "Machine-readable representations of music notation as digital music research infrastructure" von David M. Weigl und Werner Goebl wurde in der Posterpräsentationsession ausgestellt.

Workshop Linked Data for Musicologists

 

Workshop: Linked Data for Musicologists & Digital Humanities Scholars Teil 1 & 2
08.05.2026

Wir freuen uns, den Besuch von Dr. Terhi Nurmikko-Fuller von der RMIT University in Melbourne bekanntzugeben. Sie wird im Mai 2026 auf diversen Veranstaltungen ihr Fachwissen zu Linked-Data-Ansätzen für Digital Humanities vorstellen.

Nach einem ersten theoretischen Workshop am 7. Mai, in dem Musikforscher_Innen und Digital-Humanities-Praktiker_Innen in die Grundlagen von Linked Open Data eingeführt wurden, bietet die nächste praktische Session am 18. Mai den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Linked-Data-Theorie auf reale Daten anzuwenden. Die Aktivitäten umfassen unter anderem ontologische Modellierungen und die Untersuchung der Rolle von GenAI-Tools bei der Unterstützung dieser Datenkonvertierung. Die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich. Seien Sie also gerne am 18. Mai dabei!