INSTITUT FÜR MUSIKALISCHE AKUSTIK
WIENER KLANGSTIL (IWK)
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em.o.Univ.-Prof. Mag.art.

Gregor Widholm

Gründer des IWK
Publikationen
Kontakt

geboren 1948 in Gänserndorf. 1966 Matura und anschließend Präsenzdienst bei der Gardemusik Wien. Ab 1967 Studium der "Nachrichtentechnik" an der Technischen Universität Wien und "Konzertfach Horn" an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1971 Mitglied des Orchesters der Wiener Volksoper. Seit 1973 verheiratet, 2 Kinder. 1980 Gründung des Instituts für Wiener Klangstil an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. 2007-2011 Vizerektor für internationale Beziehungen.

Künstlerischer Bereich

1971-2007 Mitglied des Orchesters der Wiener Volksoper

1970-1986 Zahlreiche Konzerte, zum Teil solistisch in Europa (Amsterdam, Budapest, Hamburg, London, Mailand, München, Prag, Rom, Zürich etc.), Asien (Bangkok, Hongkong, Singapur, Tokio, Osaka, Nagoya, etc.), den USA und Kanada (New York, Toronto, Vancouver etc.). Zahlreiche Platten- und CD-Aufnahmen (zum Teil solistisch) für Polygram, Deutsche Grammophon Archiv Produktion, EMI, Teldec, Amadeo, Nippon Columbia etc.

1974-1986 Intensive Beschäftigung mit dem Naturhorn und der Musik der Wiener Klassik ("Alte Musik" auf Originalinstrumenten) im Rahmen des "Ensemble Melkus" und der "Capella Academica Wien". Von 1974 bis 1991 Geschäftsführer der Capella Academica Wien.

1978-1986 Gründung und Management der Konzertvereinigung Wiener Volksopernorchester. Organisation von zahlreichen Konzertreisen (Europa, Asien, Amerika) und Plattenaufnahmen.

Wissenschaftlicher Bereich

Begründer der Musikalischen Akustik in Österreich. Adaption von naturwissenschaftlichen Mess-Methoden für Untersuchungen an Musikinstrumenten.

1980 Gründung und Aufbau des Instituts für Wiener Klangstil als Forschungsinstitut, gekoppelt mit dem Auftrag zur Hilfestellung an MusikerInnen und InstrumentenbauerInnen.
1983 Konzeption und Realisierung eines analogen Eingangsimpedanz-Messystems für Blechblasinstrumente.
1989 Konzeption und erste programmtechnische Realisierung des BIAS-Systems auf digitaler Basis.

Forschungsfelder:

Regelkreis Musiker-Instrument, Einfluss verschiedener Teile eines Musikinstrumentes auf Intonation, Klang, Ansprache und Spieltechnik, zum Beispiel Untersuchungen zum Einfluss der Ventile auf die Mikrostruktur von Bindungen, zum Einfluss des Feinstimmers auf den Klang von Violinen, zum Einfluss des Stachelmaterials auf den Klang und die Ansprache von Violoncelli etc. Konzeption und Entwicklung eines Admittanz-Messystems für Streichinstrumente (VIAS ). Wurde aufgrund seiner stark praxisbezogenen Forschungstätigkeit von der New York Times als "Mr. Wizard" für MusikerInnen bezeichnet.

Scientific Community

Lehre:

© IWK 2012–2015